Geschichte und Entwicklung

Im Jahre 1989 fanden sich Ulla Wolter, Helmut Reichert, Janny Wolf-Hollander, Prof. Dr. Helmut Reiser und Peter Wendt mit dem Ziel zusammen, eine Supervisionsausbildung zu entwickeln. Diese sollte auf den Fähigkeiten aufbauen, welche AbsolventInnen der Ausbildung in Themenzentrierter Interaktion (TZI) erworben haben. Sie gründeten die „Arbeitsgemeinschaft für Weiterbildung in Supervision auf der Grundlage der Themenzentrierten Interaktion“ und schrieben das erste Ausbildungskonzept. Diese fünf Personen haben als Lehrkollegium das Pilotprojekt von 1990 bis 1993 durchgeführt. Sie wurden dabei von vielen TZI-Lehrbeauftragten tatkräftig unterstützt.

Mit dem zweiten Durchgang (1994 – 1997) etablierte sich die Ausbildung und richtete sich an den Standards der Deutschen Gesellschaft für Supervision und Coaching (DGSv) aus. Sie wurde ferner vom Workshop Institute for Living Learning WILL-International (heute: Ruth Cohn Institut für Themenzentrierte Interaktion international) anerkannt und WILL-international setzte eine Kontrollkommission für unsere Ausbildung ein. Wir führten die Arbeitsgemeinschaft in einen eingetragenen Verein als Träger über und wurden als Verein Mitglied der DGSv.
2013 änderte der «Verein für Weiterbildung in Supervision auf der Grundlage der Themenzentrierten Interaktion e.V.» seinen Namen in «Supervision und TZI e.V.»

  1. Durchgang D01: 1990-1993, Pilotprojekt: Leitung: Ulla Wolter, Helmut Reichert, Janny Wolf-Hollander, Helmut Reiser, Peter Wendt
  2. Durchgang D02: 1994-1997: RegelausbildungLeitung: Janny Wolf-Hollander, Helmut Reichert
  3. Durchgang D03: 1997-2000: RegelausbildungLeitung: Brigitte Müller-Bülow, Helmut Reichert
  4. Durchgang D04: 2000-2003: Regelausbildung, Leitung: Janny Wolf-Hollander, Helmut Reichert
  5. Durchgang D05: 2004/05-2007 :Ergänzungsausbildung EA1,Leitung: Janny Wolf-Hollander, Helmut Reichert, Regina Hintner
  6. Durchgang D06: 2005-2008 Ergänzungsausbildung EA2, Leitung: Helmut Reichert, Brigitte Müller Bülow, David Keel
  7. Durchgang D07: 2007-2010 Ergänzungsausbildung EA3, Leitung: Helmut Reichert, Regina Hintner
  8. Durchgang D08: 2009-2012 Ergänzungsausbildung EA4, Leitung: Helmut Reichert, David Keel
  9. Durchgang D09: 2013-2016, Modularisierte Ausbildung M1-6  Leitung M1: David Keel, Annemarie Reber Kaestli, Helmut Reichert; M2: N.N.; M3: Helmut Reichert, Annemarie Reber Kaestli; M4: Viola Walter, David Keel; M5:  Dr. Sibilla Marelli Simon, Annemarie Reber Kaestli;  M6: David Keel, Annemarie Reber Kaestli, Helmut Reichert
  10. Durchgang D10: 2015-2018, Modularisierte Ausbildung M1-6 Leitung M1: David Keel, Annemarie Reber Kaestli, Helmut Reichert; M2: N.N.; M3: Helmut Reichert, Annemarie Reber Kaestli; M4: Viola Walter, David Keel; M5:  Dr. Sibilla Marelli Simon, Annemarie Reber Kaestli;  M6: David Keel, Annemarie Reber Kaestli, Helmut Reichert
  11. Durchgang D11: 2018-2021, Modularisierte Ausbildung M1-M6 (Status: läuft) Leitung M1: David Keel, Sabine Bremer, Rudolf Schieder, Helmut Reichert; M2: Sabine Bremer, Rudolf Schieder; M3: Helmut Reichert, N.N.;. M4: Viola Walter, David Keel; M5: Sabine Bremer, Rudolf Schieder;  M6: David Keel, Rudolf Schieder,  Sabine Bremer

In der fachlichen Auseinandersetzung mit den Formaten „Supervision“ und „Coaching“ entschieden sich Berufsverbände wie der BSO und die DGSv in den Zehnerjahren unseres Jahrhunderts „Coaching“ auch im Namen zu führen. Von Verbandseite gab’s unterschiedliche Positionen von „beide Begriffe sind synonym, nur die Milieus die sie brauchen, unterscheiden sich“ bis zu zu „beide Formate sind auch beraterisch sehr unterschiedlich“. Unsere Supervisisionsausbildung qualifiziert für Supervision und Coaching.
Aktuell bieten wir Ausbildungen in Coaching, Supervision, Organisationsberatung und Mediation an.